Was passiert, wenn ein Traditionsbetrieb bereit ist, sich neu zu erfinden? Mit einer klaren Strategie, echten Menschen und mutigen Ideen wurde BRAUN als Arbeitgebermarke sichtbar und erlebbar.
„Employer Branding ist kein Sprint, sondern ein Marathon und genau diesen Weg sind wir gemeinsam mit der BRAUN Maschinenfabrik gegangen“, so Gipfelstürmer-Geschäftsführer Flo Baumgartner. BRAUN hat sich 2024 dazu entschieden, die eigene Arbeitgebermarke auf ein neues Level zu heben. Für den traditionsreichen Industriebetrieb aus Vöcklabruck, der seit über 175 Jahren besteht, durften wir ein umfassendes 12-Monats-Paket im Bereich Social-Media-Employer-Branding umsetzen: Von der Strategie über Content-Produktion bis zur laufenden Betreuung.
Vom Kick Off zum Storytelling
In einem gemeinsamen Kick-off-Meeting wurden Zielsetzung, USP und Zielgruppen definiert. Der Fokus: BRAUN als Arbeitgeber modern und authentisch präsentieren, die Marke emotional aufladen und das Image als „Feilenunternehmen“ hinter sich lassen.
Das kann zum Beispiel so aussehen:
Beim Social-Media-Teambuilding-Workshop im Frühling standen Kreativität und Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Gemeinsam mit 16 engagierten BRAUN-Mitarbeitenden wurden Themenideen gesammelt, Abteilungshighlights präsentiert und interne Abläufe rund um Content-Erstellung und Posting-Organisation verbessert – ein wertvoller Schritt, um Social-Media künftig noch authentischer und teamübergreifender zu gestalten.






Mensch statt Maschine
Beim Employer Branding geht es nicht darum, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Im Mittelpunkt steht der Mensch. Ziel war es, BRAUN als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, der sowohl bestehende als auch zukünftige Mitarbeitende anspricht und den Teamgeist des Unternehmens sichtbar macht.
Über das Jahr hinweg entstand eine Vielzahl an Inhalten: Interviews mit Lehrlingen, Einblicke in Konstruktion und Montage, Erfolgsgeschichten und kleine Alltagsmomente. So wurde erlebbar, was BRAUN ausmacht.
„Bei BRAUN war wirklich jeder beteiligt: Vom Lehrling über Monteure, Vertrieb, Verwaltung bis hin zum Seniorchef. Für einen Dreh durften wir Gipfelstürmer sogar einmal mit Seniorchef Martin Braun im Oldtimer mitfahren und ein Kraftwerk besichtigen – das bleibt hängen“, erzählt Julia, Social Media Managerin und Projektverantwortliche bei den Gipfelstürmern, lachend.
Diese Nähe zum Team war spürbar und genau das machte die Inhalte glaubwürdig. Employer Branding funktioniert eben nur, wenn es gelebt wird.
Ein besonderes Highlight war die Bekanntheitskampagne „Wenn Werkzeuge sprechen könnten“, bei der Schraubenschlüssel, Hämmer und andere Tools selbst zu Wort kamen. Die Kampagne kombinierte Witz mit Wiedererkennungswert und zeigte, dass Employer Branding auch im Industriebereich kreativ und humorvoll sein darf.


Ein Jahr, das Spuren hinterlässt
Die Bilanz nach zwölf Monaten kann sich sehen lassen:
Über 1 Mio. Impressionen, mehr als 120.000 erreichte Personen und doppelt so viele Follower wie im Jahr zuvor.
+1 Millionen
Impressionen
+ 120.000
erreichte Personen
+100%
Mehr Follower als 2024
Doch wichtiger als Zahlen war das Ergebnis im echten Leben: BRAUN wurde 2025 als LEADING EMPLOYER Österreich ausgezeichnet und zählt damit zu den Top 1 % der Arbeitgeber des Landes.

„Natürlich sind wir nur ein Teil des Ganzen“, sagt Julia. „Aber durch die ganzheitliche Betreuung, von der Karriereseite bis hin zu den Social-Media-Kampagnen, konnten wir einen Beitrag leisten, dass BRAUN als moderner Arbeitgeber wahrgenommen wird.“
Flexible Zusammenarbeit & starke Ergebnisse
Parallel zu den Employer-Branding-Maßnahmen erzielten laufende Jobkampagnen Leads und unterstrichen den nachhaltigen Effekt der Markenarbeit. „Zuletzt haben wir eine Kampagne für einen Automatisierungstechniker geschalten. Der Großteil der Bewerbungen, die BRAUN bekommen hat, sind Top-Leads mit Erfahrung gewesen. Die Qualität der Bewerbungen ist deutlich gestiegen.“, so die Recruiter bei den Gipfelstürmern.

Die Zusammenarbeit zeichnete sich durch Flexibilität und kurze Reaktionszeiten aus: Content wurde oft noch am selben Tag veröffentlicht, Feedback aus dem Team direkt umgesetzt und neue Ideen spontan integriert. Mit 180 Instagram-Stories konnten auch mal kleinere Themen unkompliziert und schnell nach außen transportiert werden. Hier ein Einblick ins Archiv:
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Mehr InformationenSowohl extern als auch intern gab es positives Feedback: BRAUN sei sichtbar, zeige Aktivität und tue viel für seine Mitarbeitenden, von Ausflügen über Weiterbildungen bis hin zu klassischen Benefits.

„Wenn bei uns Projekte versendet werden oder Events, Ausflüge sowie Lehrlingsprojekte stattfinden, sende ich ein paar Stichworte und Fotos an die Gipfelstürmer und den Rest erledigt dort das Social-Media-Team. Das spart Zeit, die wir intern wieder in die Bereiche investieren können, in denen wir gut sind“, so Irene Leitner, Ansprechperson bei BRAUN.
Learnings für andere Unternehmen
Andere Betriebe können aus diesem Projekt mitnehmen, wie entscheidend eine klare Planung und Struktur von Beginn an sind. Wer Social-Media erfolgreich umsetzen möchte, sollte sich Zeit nehmen, Ziele und Zuständigkeiten genau zu definieren und den Aufwand realistisch einzuschätzen. Fehlen intern Kapazitäten oder Erfahrung, ist die Zusammenarbeit mit einer Agentur oft der effektivste Weg. Social Media bietet dabei enorme Chancen. Es macht Unternehmen nahbar, zeigt die Menschen hinter der Marke und bringt zum Ausdruck, wofür ein Betrieb wirklich steht.
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