Warum Social Media uns so begeistert?

Von ICQ zu Facebook und warum Social Media Kampagnen so mächtig sind!

In folgendem Artikel spreche ich von mir, Flo Baumgartner, 30 Jahre jung:

Ich bin wahrscheinlich die erste Generation die mit Social Media so richtig groß geworden ist. Die ersten Kommunikationen via 56k Modem fanden auf sms.at oder ICQ statt. Diesen AOH Ton kann ich heute noch hören. Nachdem die SMS Anzahl und die darin enthaltenen Zeichen lange begrenzt waren und das Guthaben sowieso nie lange reichte, war es schon recht hilfreich im Internet zu sehen was unter den Jugendlichen so abging.
Es kam in Oberösterreich die Zeit von Eventshooters und Fotoplace (ein paar Insider kannten schon myspace). Jedes Event wurde fotografiert und wirklich jeder, der über sagen wir zwei soziale Kontakte aufwärts hatte, war auf diesen Plattformen angemeldet. Mein Username war "baumpalx", Never forget.
Zeitgleich mit dem Aufkommen von Digitalkameras und den ersten internetfähigen Handys ging das ganze richtig steil. Und dann kam FACEBOOK. The Godfather of communications, die Plattform, die plötzlich als Big Brother for everyone galt, lange vor den Stories und ohne Videoinhalte ballerten wir fröhlich ein Bull-shit Posting nach dem anderen raus. Und jeder Tat es! Obendrein verkürzte uns Farmville die Zeit in der HAK. Wie großartig war diese Plattform.
Noch heute bin ich mit einem ehemaligen Austauschschüler aus Texas in Kontakt. Ohne Facebook hätten sich David und ich wohl aus den Augen verloren. Gerade im Lockdown hatten wir viel Kontakt, skypten sogar mal und hatten zum ersten mal nach über 12 Jahren ein face to face Gespräch. I Just love Social media.

Wir spulen etwas vor ins Jahr 2020. Die sozialen Netzwerke haben eine große Entwicklung hinter sich. Facebook ist noch immer Marktführer, youtube und tik tok mischen gehörig mit und viele stellen sich die Frage what’s next? Was als nächstes kommt lässt sich nicht sagen, instagram, Twitter und snapchat stagnieren aus meiner Sicht. Tik Tok ist schon mehr als eine Modeerscheinung aber viele Ü20iger machen einfach nicht mehr mit. Ist es schon zu viel mit Social Media?
Nein, es werden in Summe trotzdem täglich mehr Menschen die sich auf diesen Plattformen bewegen, das Userverhalten wird schlichtweg etwas anders. Wisch und weg, was uns nicht interessiert bekommt auch keine zweite Chance. In Bruchteilen einer Sekunde entscheiden wir ob uns ein Inhalt gefällt oder nicht. Das macht es herkömmlichen Medien wie dem Linearen Fernsehen oder einer Tageszeitung extrem schwer, hier mitzuhalten. Alles wird schneller und schneller. Gerade für Jugendliche kann das auch zur Gefahr werden, Reizüberflutung ist hier das Stichwort.

De facto hat Social Media aber auch viele positive Seiten, auch im Jahr 2020. Bastelfreunde und Co lassen sich zum Beispiel auf Pinterest inspirieren. Food- und Fitnessblogger motivieren uns zum Sport oder neuen kulinarischen Experimenten. Und für uns als Werbe- und Marketingagentur ist Social Media ein unumgängliches Thema, denn im Verkauf geht es immer um die Zielgruppe. Zeitungen, Radio und TV haben schlichtweg einen viel zu großen Streuverlust. Wer weiß schon wie viele Verkäufe aufgrund eines Inserates stattgefunden haben. Eventuell kann man nach einer Kampagne in einer Wochenzeitung punktuell feststellen, dass das Interesse mehr wird, oder durch Umfragen könnte man feststellen wie Käufer auf das Produkt aufmerksam geworden sind. Viel zu kompliziert aus unserer Sicht als Marketingagentur. Wir versuchen mittels Performance und Funnelmarketing zum Beispiel zunächst Zielgruppen zu erörtern, Zielgruppen einzugrenzen, Menschen die schon ein Produkt im Warenkorb des Onlineshops hatten und aus diversen Gründen abgesprungen sind, nochmal zu erreichen, etc. etc.
Es ist viel Strategie dahinter, aber der Weg, wenn dieser erst geebnet wurde, viel effizienter.

Wenn du noch mehr über unsere Social Media Strategien wissen möchtest, kontaktiere uns einfach. Wir freuen uns!

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